🌍 Welt🎂 5-14 Jahre📅 20. August 2026

Starkes Erdbeben erschüttert Kolumbien

Am 10. August 2026 bebte die Erde im Westen Kolumbiens. Mit einer Stärke von 7,4 war es das heftigste Beben des Jahrhunderts in diesem Land. Man konnte es sogar in den Nachbarländern Ecuador, Panama und Venezuela spüren.

Starkes Erdbeben erschüttert Kolumbien
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Am 10. August 2026 erschütterte ein starkes Erdbeben den Westen Kolumbiens. Das Beben erreichte eine Stärke von 7,4 und war damit das stärkste in Kolumbien in diesem Jahrhundert. Die Erschütterungen waren bis in die Nachbarländer Ecuador, Panama und Venezuela zu spüren. Das Beben begann morgens um 7:34 Uhr Ortszeit. Das Zentrum lag etwa 280 Kilometer westlich von Bogotá, der Hauptstadt von Kolumbien. Bis zum 12. August wurden mindestens 250 Todesopfer gemeldet und mehr als 2.500 Menschen verletzt. Tausende werden noch vermisst, während Rettungsteams in verschiedenen Regionen unter den Trümmern nach Überlebenden suchen. Besonders schlimm traf es kleine Dörfer in der Nähe des Zentrums. In der Region Chocó wurden ganze Dörfer dem Erdboden gleichgemacht. Erschwerend kommt hinzu, dass Erdrutsche die Straßen blockiert haben. Das macht es für die Rettungskräfte sehr schwierig, Hilfe wie Essen, Medikamente und andere wichtige Dinge zu den Menschen zu bringen. Auch in vielen Städten gibt es große Zerstörungen. In der Stadt Pereira sind über 100 Menschen gestorben und viele Gebäude eingestürzt. In Cali, der drittgrößten Stadt Kolumbiens, starben mindestens 95 Menschen. 56 Gebäude stürzten ein, darunter auch ein Teil eines großen Krankenhauses, in dem Patienten und Mitarbeiter eingeschlossen wurden. Dieses Beben in Kolumbien geschah weniger als zwei Monate, nachdem zwei schwere Beben am 24. Juni 2026 das Nachbarland Venezuela erschütterten. Diese Beben der Stärke 7,2 und 7,5 passierten nur 39 Sekunden hintereinander. Sie verursachten große Zerstörungen in Caracas, der Hauptstadt Venezuelas, und an der Küste. Bis zum 12. August starben dort mehr als 6.300 Menschen und etwa 61.000 mussten ins Krankenhaus. Zehntausende werden noch vermisst. In beiden Ländern ist das Ausmaß der Katastrophe noch gar nicht ganz abzusehen. Die Rettungsarbeiten laufen auf Hochtouren, während Helfer versuchen, die Schäden zu erfassen und Menschen zu unterstützen, die ihre Häuser verloren haben. Obwohl Kolumbien und Venezuela direkte Nachbarn sind, waren die Beben sehr unterschiedlich. Das Beben in Kolumbien passierte etwa 97 Kilometer unter der Erde, wo zwei große Erdplatten ständig gegeneinander drücken. Im Gegensatz dazu waren die beiden Beben in Venezuela sehr oberflächennah. Sie passierten nur etwa 9,6 Kilometer unter der Erde, wo die Erdplatten seitlich aneinander vorbeigerutscht sind. Weil diese Beben so dicht unter der Oberfläche waren, hat der Boden dort viel stärker gewackelt, was zu den noch größeren Zerstörungen führte.

📰 Quelle:DOGOnews

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