Was ist Dürre und wie wirkt sie sich auf unsere Bauern aus?
Die Dürre in England und Wales hat das Leben auf dem Bauernhof verändert. Lasst uns gemeinsam entdecken, was in der Natur passiert und wie die Bauern nach Lösungen suchen.

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In letzter Zeit haben viele Kinder in England und Wales eine große Veränderung auf den Bauernhöfen bemerkt: Der Boden ist ausgetrocknet und die Pflanzen haben Durst. Wissenschaftler nennen das 'Dürre'. Eine Dürre bedeutet, dass es über einen sehr langen Zeitraum nicht regnet und die Natur nicht genug Wasser bekommt. Genau wie wir etwas trinken müssen, wenn wir Durst haben, brauchen auch die Pflanzen auf dem Feld und die Tiere auf dem Hof regelmäßig Wasser, um gesund zu wachsen. Wie wirkt sich die Dürre auf die Bauernhöfe aus? Kinder wie Primrose, James, Poppy und Fergus haben uns erzählt, was in dieser schwierigen Zeit passiert. Die Familie der neunjährigen Primrose baut zum Beispiel Gemüse an. Die Kürbisse und das andere Gemüse, die normalerweise riesig werden, sind dieses Jahr wegen des Wassermangels viel kleiner geblieben. Die Bauern versuchen, das knappe Wasser so gut wie möglich zu nutzen, was sehr anstrengend ist und Sorgen bereitet. Auf anderen Bauernhöfen ist die Lage für die Tiere anders. Das Gras ist vertrocknet, deshalb mussten die Bauern das Futter, das sie eigentlich für den Winter aufgespart hatten, schon jetzt verfüttern. Außerdem kann das heiße Wetter dazu führen, dass sich Krankheiten schneller verbreiten. Wie Fergus erzählt, müssen Familien deshalb manchmal ihre Urlaubspläne verschieben und ihr Geld für Impfungen oder besondere Vorsorgemaßnahmen ausgeben. Wusstet ihr, dass jede Pflanze unterschiedlich viel Wasser braucht? Manche Pflanzen halten Dürre sehr gut aus (man nennt sie 'trockenheitsresistente Pflanzen'), während andere sehr empfindlich sind. Deshalb planen die Bauern, in Zukunft mehr Pflanzen anzubauen, die weniger Wasser benötigen. Warum ist das so wichtig? Klimaexperten sagen, dass unsere Welt wärmer wird und solche heißen, trockenen Sommer in Zukunft öfter vorkommen könnten. Das betrifft nicht nur die Bauern, sondern auch das Essen auf unseren Tellern. Der Preis für einen Apfel oder Brokkoli im Supermarkt hängt davon ab, wie viel die Bauern ernten können. Wenn es nicht regnet, gibt es weniger Ernte, und das spüren wir alle. Hoffnung für die Zukunft: Die gute Nachricht ist, dass die Menschen nicht untätig sind! Regierungen und Bauern bauen neue Speicherbecken für Wasser und entwickeln cleverere Bewässerungstechniken. Kinder wie Primrose möchten, dass dieses Thema in der Schule besprochen wird, denn der erste Schritt zur Problemlösung ist, es gut zu verstehen. Zusammenfassend lässt sich sagen: Auch wenn eine Dürre eine schwere Zeit ist, können wir daraus viel darüber lernen, wie wir die Natur beobachten, uns anpassen und sparsamer leben können. Wenn ihr das nächste Mal im Supermarkt Gemüse kauft, denkt vielleicht einmal an die harte Arbeit der Bauern und daran, wie wertvoll der Regen ist!
📰 Quelle:BBC Newsround


